Die KFZ Kaskoversicherung ist im Gegensatz zur Haftpflichtversicherung eine freiwillige Versicherung, die vor allem bei neuen und hochwertigen Fahrzeugen abgeschlossen werden sollte. Man unterscheidet hier die Teilkasko und die Vollkasko. Die Beiträge zur KFZ Kaskoversicherung sind höher als die der Haftpflichtversicherung, dafür ist aber der Leistungsumfang entsprechend höher. Die Teilkasko etwa deckt auch Schäden ab, die durch Marderbisse, Unfall oder Kurzschluss entstehen. Auch Raub und Diebstahl sind in dieser Versicherung eingeschlossen. Die Vollkasko springt sogar bei Schäden ein, welche durch eigenverschuldete Unfälle entstehen – grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz sind natürlich ausgeschlossen.
Die Beiträge zur KFZ Kaskoversicherung sind von den unterschiedlichsten Faktoren ahängig, unter anderem vom Alter des Fahrzeuges sowie auch vom Alter des Fahrzeughalters. Auch spielen Regional- und Typklasse eine entscheidende Rolle bei der Beitragsgestaltung. Die Regionalklasse ist davon abhängig, in welcher Wohngegend das Fahrzeug angemeldet ist. Laut Statistik passieren nämlich in Großstädten deutlich mehr Unfälle als in ländlichen Gegenden – einfach deshalb, weil hier mehr Fahrzeuge unterwegs sind. In die Typklassen wiederum werden Fahrzeuge aufgrund ihrer Diebstahls- udn Unfallhäufigkeit eingestuft. Auch die jährliche Kilometerleistung wird bei der Beitragsgestaltung berücksichtigt.
Passiert ein Unfall, wird man in der Regel zurückgestuft und die Beiträge zur Versicherung steigen. Aus diesem Grund sollte man sich überlegen, welche Selbstbeteiligung man wählt. So wird der Betrag bezeichnet, welchen man im Falle eines Unfalls selbst tragen muss. Übernimmt die Versicherung die Kosten nicht, wird man in er Regel auch nicht zurückgestuft und die Beiträge bleiben gleich. Eventuell ist dies auf die Jahre gerechnet günstiger, als wenn die Versicherung den Schaden übernimmt.