Neben der Kaskoversicherung gehört die KFZ Rechtsschutzversicherung zu den wichtigsten freiwilligen Versicherungen, auf die kein Kraftfahrer verzichten sollte. Vor allem für Vielfahrer und Kraftfahrer, die oft im Ausland unterwegs sind, macht diese Absicherung Sinn und kann vor den finanziellen Folgen eines Strafverfahrens oder einer gerichtlichen Auseinandersetzung in Verkehrsstrafsachen schützen.
Ein unbegründeter Bußgeldbescheid und Punkte in Flensburg flattern ins Haus. Wenn dann vielleicht noch ein Fahrverbot droht, dann muss gegen diesen Strafbefehl gekämpft werden. Das sollte aber jeder Kraftfahrer nur in Begleitung eines erfahrenen Verkehrsanwaltes tun und die sind teuer.
Wer einen Unfall verschuldet und dafür vor Gericht zur Verantwortung gezogen werden soll, braucht eine gute Verteidigung. Eine KFZ Rechtsschutzversicherung übernimmt die Anwalts- und Prozesskosten und zahlt eine eventuelle Kaution. Die KFZ Rechtsschutzversicherung hilft jedem Fahrzeugbesitzer, Schadenersatzansprüche gegen einen Unfallgegner durchzusetzen oder unbegründete Forderungen abzuwehren. Beim Gang durch die Instanzen können in solchen Prozessen schnell enorme Summen zusammenkommen.
Diese Versicherung lässt sich für einzelne Fahrzeuge oder für alle Autos einer Familie oder einer Firma abschließen. Als Bestandteil einer allgemeinen Rechtsschutzversicherung bietet sie einen Rund-um-Schutz. Dabei gibt es große Unterschiede in den Leistungen und in den Beitragshöhen. Die günstigsten Tarife bieten die Direktversicherer. Diese verkaufen ihre Produkte nur über das Internet. Tarifrechner vergleichen die Angebote aller Gesellschaften und listen die Vertragsbedingungen in übersichtlicher Form auf. Wer dann seine Gesellschaft gefunden hat, kann seine Versicherung sofort online abschließen. Jeder Interessent sollte beachten, dass viele Versicherungen eine Wartezeit fordern, bis der erste Versicherungsfall bearbeitet wird.
Ein zu Recht ausgesprochenes Bußgeld bezahlt eine Rechtsschutzversicherung allerdings nicht.